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Cashflow in Schwerzenbach
May 13th, 2011 by Xarah

Vor ein paar Wochen habe ich das Buch “Rich Dad Poor Dad” von Robert Kiyosaki in einem Büchergestell bei einem Freund gesehen. Da ich schon mehrfach davon gehört habe, habe ich es rausgenommen und irgendwo geöffnet und eine Seite gelesen.

Oh je, der redet über Immobilien, Kauf und Verkauf! Das ist etwas, das ich nicht verstehe und ich bin sicher, der Ablauf und vieles mehr ist in Europa, Schweiz, Deutschland, etc. anders als in Amerika. Ausserdem habe ich das nötige Kleingeld nicht. Ich stellte es zurück.

Aber etwas stichelte ständig in meinem Kopf und als ich wieder etwas Zeit hatte, ging ich zurück, nahm das Buch wieder raus, setzte mich auf’s Sofa und fing von vorne an.

Und entdeckte, es geht nicht nur um Immobilien. Das Vorwort schrieb die Mitschreiberin. Sie erzählt, wie es zur Zusammenarbeit kam. Sie hat einen Sohn, der eines Tages nach Hause kam und fand, in der Schule lernt er nichts für’s Leben. Er wolle keinen Job, er wolle reich werden.

Jedenfalls ging ich am Montag in meine Buchhandlung und bestellte das Buch. Am Freitag holte ich es und bis am Sonntag Nachmittag hatte ich es durch gelesen.

Es passiert selten, dass mich ein “Sachbuch” so fesselt, dass ich nicht mal merke, dass meine Station kommt. Einmal musste ich praktisch aus dem Tram raushechten.

Diesen Montag habe ich gleich wieder von vorne angefangen (das kommt noch seltener vor). Und habe auch die Website besucht, die im Buch eingetragen war. Ne Deutsche. Dort gibt es viele Clubs, auch in Österreich, nur nicht in der Schweiz.

Moment! Ich muss nur nach rechts scrollen – wie ungewöhnlich. Dort hat es vier (4!) Clubs! Und einer ist sogar in meiner Nähe! Juhuu! Und schon bald findet ein Spiel statt. Ich habe mich sofort angemeldet. Was für ein Glück! Und was für ein Timing!

cashflow-spielCashflow das Spiel

Gestern also spielte ich zum ersten Mal das Cashflow Spiel.

Ich war die einzige Frau unter 5 Männern. Später kam noch eine Frau hinzu, die den einen Mann ablöste, der offensichtlich für sie spielte bzw. würfelte. Und dann kam noch jemand.

Ich fand es lustig, aber auch etwas anstrengend. Wenn ich was kaufte, musste ich es an 2-3 Stellen eintragen. Aber ich denke, wenn man es ein paar gespielt hat, ein paar Mal eine Immobilie oder Aktien gekauft hat, dann wird es einfacher.

Ich hatte ein wenig Glück und kaufte ein Stück Land mit Fluss (schon immer mein Traum) für 5000.-, wobei mein Nachbar sagte, das sei ein Fehler, weil es keinen Cashflow einbrachte. Ich nahm dazu einen Kredit von 3000 auf. Es war ganz am Anfang vom Spiel und ich hatte noch nicht soviel Geld, obwohl ich als Managerin mehr verdiente als der Neuankömmling, der “nur” LKW Fahrer war. Der Pilot, der mehr als doppelt soviel verdiente wie ich, kaufte nicht viel oder hatte vielleicht nicht so gute Möglichkeiten.

Ich hatte das Glück noch Aktien für 1.- zu kaufen und das 2x hintereinander und später konnte ich sie für 30.- das Stück verkaufen. Mit dem Gewinn hatte ich die Chance ergriffen, ein Haus zu kaufen, das mein Nachbar zog, aber das Geld nicht hatte. Ich gabe ihm 1’000 für die Karte. Der Kauf bescherte mir ein nettes kleines zusätzliches Einkommen.

Und das “nutzlose” Grundstück, das ich für 5000.- gekauft hatte, konnte ich für 150’000 verkaufen.

Das Spiel ist ein bisschen wie Monopoli aufgebaut. Allerdings ist der “Kreislauf” rund und kürzer. In einer Runde hat 3 Zahltage. Man kommt immer wieder auf Felder, wo man einen Deal nützen kann, aber auch Schnickschnack kaufen muss. Ich kam eigentlich immer nur auf Deals. Der LKW Fahrer musste sich eine teure Sonnenbrille kaufen und dann bekam er auch noch ein Kind. Und er schlich geradezu durch die Tretmühle, er würfelte fast nur 1er und ein paar 2er.

Mein Würfelglück war etwas besser, ich hatte viele 6er, dadurch kam ich auch öfter über den Zahltag und wenn ich einen Deal bekam, nahm ich ihn auch oft. Aber nicht immer. Also die Goldmünze habe ich gekauft, die gefiel mir 😉

Aus der Tretmühle raus

Die spielen das Spiel in Schwerzenbach nun schon seit einem Jahr oder so und noch nie hat es jemand geschafft, aus der Tretmühle rauszukommen. Und ich bin die erste! JUHUU!!

Das 1. Ziel ist nämlich, dass man die Tretmühle verlassen kann. Der Cashflow muss grösser sein, als die Ausgaben. Was ich locker schaffte:

Ausgaben 2’390.-
Cashflow 13’040.- (nachdem ich noch ein Appartementhaus für 1’200’000 gekauft hatte, was mir 11’000 Cashflow einbrachte).

🙂

Weitermachen oder alles gelernt?

Ich spiele auf jeden Fall wieder. Nicht weil ich es als erste schaffte, aus der Tretmühle rauszukommen und viel Spass hatte. Sondern weil ich denke, ich werde viel lernen und nicht immer einen Beruf mit viel Lohn oder Würfelglück haben, und dann zeigt es sich. Habe ich den Mut zu kaufen?

Werde ich im richtigen Leben Immobilien kaufen und an der Börse spielen? Wahrscheinlich nicht. Aber ich erkenne ganz klar, dass Network Marketing ein gutes Werkzeug ist, um Cashflow zu erzeugen.

Einerseits hat es fast kein Risiko, falls ich die Produkte nicht verkaufen kann, kann ich sie selber essen 😉 und andererseits kann das im Prinzip jeder machen. Wenn dann mein Cashflow gross genug und regelmässig ist, und mir ein Deal über den Weg läuft, werde ich möglicherweise zuschlagen…

So, genug gequaselt. Jetzt sehe ich mal, wie ich das gelernte auf meine Buchhaltung übertragen kann, oder ob ich einen Buchhaltungskurs besuchen muss.

xarah signature

PS: Bist du aufgestellt, fröhlich, begeisterungsfähig, lernfähig, kannst du selbständig denken und arbeiten? Dann melde dich bei mir. Vielleicht habe  ich ein Angebot für dich. Und/oder komm das nächste Mal mit spielen.

PS: Zur Zeit spielen wir in Zürich-Oerlikon Cashflow.


2 Responses  
  • Alfonso writes:
    June 11th, 20115:18 pmat

    I agree but of course this isnt the case… another question: what would you do if you won 5 billion dollars?

    • Xarah writes:
      June 20th, 201111:48 amat

      I would invest most of the 5 billion dollars wiseley. Buy real estate, and shares, maybe even companies that generate cashflow. What would you do?


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